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I. Deckblatt:
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Informationsblatt
für Mitglieder und Partner des
Freundeskreises Brauereigeschichte Dresden/Ostsachsen e. V.
Ausgabe II / 2005

Erarbeitet und herausgegeben von Mitgliedern des
Freundeskreises Brauereigeschichte Dresden/Ostsachsen e. V.
Internet: www.fbg-dresden-ostsachsen.de
9. Jahrgang / erscheint vierteljährlich
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II. Inhalt
Wechsel im Vorstand der Feldschlößchen AG Dresden
Am 10.02.2005 wurde im Feldschlößchen Stammhaus Heinz-Dieter Lande, bisheriger Vorstand
Vertrieb der Feldschlößchen AG,
feierlich in den Ruhestand verabschiedet. Im Beisein von Vertretern aus Wirtschaft und Politik wurden die Verdienste
von Herrn Lande für das Unternehmen, für die Stadt Dresden und für viele Vereine gewürdigt. Sowohl Wolfgang Burgard von der
Holsten AG, Hamburg, als auch Ingolf Roßberg, Oberbürgermeister der Stadt Dresden, ließen es sich nicht
nehmen, Herrn Lande für seine Arbeit zu danken. Heinz-Dieter Lande war in den letzten Jahren die Verkörperung der Marke
Feldschlößchen. Er wird auch im Ruhestand weiterhin der Stadt Dresden treu bleiben.
Die Veranstaltung im Feldschlößchen Stammhaus diente aber auch zur Vorstellung des Nachfolgers
von Herrn Lande.
Axel Hahn, bisher Geschäftsführer der Landskron Brauerei Görlitz, wird die Nachfolge als Vorstand
Vertrieb übernehmen. Darüber hinaus wird er Geschäftsführer in Görlitz bleiben.
Ob sich mit Herrn Hahn Veränderungen bezüglich der Marketingstrategien ergeben werden,
bleibt abzuwarten. Eine Mitteilung von ihm hat allerdings wie eine Bombe eingeschlagen: Die
Feldschlößchen AG beabsichtigt im Herbst ihr erstes Brauereifest durchzuführen (siehe hierzu Termine für Brauereifeste). Wenn das kein Einstand ist! Damit besteht, neben den Betriebsführungen, erstmals die Möglichkeit Otto Normalverbraucher in angenehmer Art und Weise nicht nur das Bier sondern auch das Unternehmen näher zubringen.
Unser Verein wird jedenfalls gern bereit sein, bei Bedarf das Brauereifest tatkräftig mitzugestalten.
Wir wünschen Herrn Lande alles Gute für seinen "Ruhestand" und Herrn Hahn einen erfolgreichen
Start zur Ausübung seiner neuen Tätigkeit.
Rolf Kluttig, Vors. des FBG, 15.02.05
Foto der Titelseite: Heinz-Dieter Lande (l.) und Axel Hahn (r.),
von D. Flechtner, DNN v. 10. Februar 2005
2. Dresdner Markt für Geschichte und Geschichten 2005
Fast unbemerkt von unserem Verein fand 2004 der 1. Dresdner Markt für Geschichte und Geschichten im Dresdner Stadtarchiv statt. Hier trafen sich Dresdner Vereine um die Ergebnisse ihrer Arbeit vorzustellen
bzw. um Kontakte zu anderen Dresdner Geschichtsvereinen zu knüpfen.
In diesem Jahr bot sich unserem Verein nun die Gelegenheit an der 2. Auflage
dieser Veranstaltung mit einer eigenen kleinen Ausstellung teilzunehmen. Mit
der Ausstellung stellte sich unser Verein erstmals den anderen Dresdner
Geschichtsvereinen vor.
Neben Episoden aus der inzwischen
bereits 21 jährigen Geschichte des Vereins, wurden einige Veröffentlichungen
zu Dresdner Brauereien aus dem "Bierkenner" vorgestellt. Die
Präsentation wurde durch einen alten Dresdner Stadtplan ergänzt, in dem die
uns bekannten Standorte ehemaliger Dresdner Brauereien eingezeichnet
wurden. Da uns aber nicht alle Standorte bekannt waren, ergab sich natürlich eine Reihe von Anknüpfungspunkten zur Diskussion
mit anderen Vereinen. Das Ergebnis war dementsprechend. Einige Standorte konnten ergänzt
und neue Kontakte geknüpft werden. Die Veranstaltung verdeutlichte aber auch, dass unser
Verein die Geschichte der Dresdner Brauereien in den letzten Jahren bis auf wenige
Ausnahmen sehr vernachlässigt hat.
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Es liegt nun also an uns, die Zeit bis zum 3. Dresdner
Markt für Geschichte und Geschichten zu nutzen, um die z.T. recht wenigen Informationen zu
einigen Brauereien
durch eine bessere Zuarbeit im Verein so zu ergänzen, dass wir im
nächsten Jahr viel aussagekräftiger sind. Die Ergebnisse unserer Recherchen sollen dann
Gegenstand unserer nächsten Präsentation sein.
Der 3. Dresdner Markt für Geschichte und
Geschichten wird am 01. - 02. April 2006 im
Zusammenhang mit anderen Veranstaltungen
zur 800-Jahrfeier von Dresden im Kulturrathaus
auf der Königsstrasse stattfinden.
Ich möchte an dieser Stelle den Veranstaltern
des Geschichtsmarktes Herrn Horst Rein,
Herrn Thomas Kübler vom Stadtarchiv und
Herrn Werner Bartlmeyer vom Dresdner
Stadtmuseum recht herzlich für diese
gelungene Veranstaltung danken. Der Dank gilt
natürlich auch den Vereinsmitgliedern, die zum Gelingen der Vereinspräsentation beigetragen
haben.
Rolf Kluttig, Vors. des FBG, 16.01.05
Eröffnung des "Watzke Brauereiausschankes" am Goldenen Reiter in der
Dresdner Neustadt
Die Hauptstraße in der Dresdner-Neustadt ist um ein gastronomisches Kleinod reicher geworden.
Auf historischen Boden eröffnete am 01. März 2005 das Ball- und Brauhaus
Watzke, seinen Brauereiausschank.
An dieser Stelle stand bis 1945, das von Knöffel und Berger in den
Jahren 1750 bis 1754 im Barockstil errichtete Neustädter Rathaus. Es war
das Rathaus der "Neue Stadt bey Dresden".
Eine Behaglichkeit und Geborgenheit ausstrahlende, rustikale Einrichtung
empfängt den Gast im Brauereiausschank.
Die gewählte Raumaufteilung ermöglicht es, dass der Gast in Ruhe
und Behaglichkeit das 1. unfiltrierte Stadtbier Dresdens und sächsische Köstlichkeiten aus der Küche des Hauses genießen kann.
Zu dieser Atmosphäre tragen auch die im Rückraum der Gaststätte aufgehängten Bilder zur
Kunst des Bierbrauens bei.
Ein Blickfang, schon beim Betreten der Gaststätte, ist natürlich der "Erstguss" der Glocke "Johannes" aus dem Geläut der Dresdner Frauenkirche. Die Glockengießerei A. Bachert aus Karlsruhe stellte sie als Leihgabe zur Verfügung.
Die Gaststätte gestattet natürlich auch einen wunderbaren Blick auf das Reiterstandbild von August den Starken, den Goldenen Reiter, am Neustädter Markt und die Dresdner Altstadt mit der wieder errichteten Frauenkirche.
Aus dem Hausprospekt des Brauereiausschankes erfährt man, daß die Mitarbeiter es sich zur Aufgabe gemacht haben, das so genannte "Klein Dresden", wie man auch die "Innere Neustadt" bezeichnet, wieder zu beleben. Dies ist eine komplizierte Aufgabe, wünschen wir, dass es mit allen von der Hauptstraße gelingt.
Für die Freunde des 1. unfiltrierten Stadtbieres Dresdens aus dem Brauhaus Watzke sind besonders der Montag - der Brauertag, der Dienstag - der Maßbiertag und der Mittwoch - der Fassbiertag genannt. An einem geräumigen Tresen, wie es sich für einen Brauereiausschank gehört, kann man sich das hausgebraute Watzke Pils, das Watzke Altpieschener Spezial
und andere Watzke Sonderbiere einschenken lassen. Für Alle, die das Bier dann noch zu Hause genießen wollen, können es in einem Siphon oder Fass mit nach Hause nehmen. Wenn es das Wetter erlaubt, kann der Außenbereich um 200 Plätze erweitert werden.
Wie kommt aber nun das Bier aus der Brauerei in der
Kötzschenbroder Straße 1 auf die Hauptstraße 1?
Ein Blick auf den Stadtplan zeigt, man kann beide
Standorte mit einer geraden Linie verbinden und
dieser Linie folgt die Leipziger Straße, aber auf ihr
erfolgen z.Z. umfangreiche Kanalarbeiten.
Nun, wie sieht aus, meine Herren vom Brauhaus
Watzke, wurde die Zeit der Stunde genutzt und eine
Bierleitung zwischen beiden Standorten im neuen
Kanal auf der Leipziger Straße verlegt? Oder kommt
etwa das Bier im Fass in den Brauereiausschank?
Werden wir das Geheimnis lüften können?
Wünschen wir Herrn Sauer und seinen Mitarbeitern in
der Gaststätte "Watzke Brauereiausschank" immer
viele zufriedene Gäste.
Zusammengestellt und aufgeschrieben nach einem Besuch
am 24.02.05, Bernd Hoffmann, FBG, 26.02.05
Besuch im "Wolff Giersings Brauerbe" Brauereimuseum in der Fischergasse 11 in Torgau
Lang ist die Braugeschichte in dem gut 1000jährigen Torgau. Wenn heute ein braugeschichtlich
Interessierter nach Torgau kommt, lenkt er nicht unbedingt seine Schritte zu erst zum Neuen
Torgauer Brauhaus in der Naundorfer Straße, sondern er kennt nur eine Adresse, die Fischergasse
11. Hier befindet sich in einem Renaissance Bürgerhaus, aus dem 15. und 16. Jh., das
Braumuseum.
Dieses im Kern mitteralterliche Haus erwirbt Amtsschösser Wolff Giersing im Jahr 1560 und
damit das Brauerbe mit zehn Bieren. Es erfolgten grössere Umbauten am Haus, gleichzeitig ließ
er auf dem Hof, anstelle eines vermutlich alten abgebrochenen Brauhauses, das
siebengeschossige große Brauhaus, im Jahr 1565, errichten. Das Brauhaus bestehend aus
Sudhaus mit einer Grundfläche von 100 m², zwei Obergeschossen (Malztenne), drei
Dachgeschossen (Kornböden) und den Kellergewölben,
zeigt uns welche Bedeutung das
Brauwesen für die Bürger der Stadt zu dieser Zeit hatte. 258 Bürger hatten zu jener Zeit in Torgau die
Braurechte und brauten in 250 Braustätten jährlich bis zu 1,25 Mill. Liter Bier. Torgau war eine der
bedeutendsten Bierstädte Deutschlands.
Über dies und anderes wissenswerte aus der Welt des Bieres informiert nun eine Ausstellung in der
früheren Schank- und Zechstube im Vorderhaus des Braumuseums. Die eigentliche Geschichte des
Giersingschen Brauerbes, das Böttcherhandwerk, die Geschichte der Braugroschen der Stadt
Torgau, wie auch Trinkgefäße und andere Braugerätschaften werden in der Ausstellung
dargestellt.
Umfangreiche Rekonstruktionsmaßnahmen lassen die Wand- und Deckenmalereien in der
Schankstube wieder auf den Besucher wirken. Interessant ist auch die Durchreiche im Schankraum,
die für den Verkauf des Bieres, u.a. Waren über die Straße diente. Auch die Mägdekammer,
die im Flur, mit Zugang vom Treppenhaus aus, eingebaut war, erregt das Interesse
der Besucher.
Mittelpunkt des 1565 erbauten Brauhauses ist natürlich die Sudhalle. Ein zweischiffige Halle
wird von einem unregelmäßigen Kreuzgratgewölbe, das auf zwei markanten Sandsteinpfeilern
und auf hohen Entlastungsbögen der Seitenwände ruht abgeschlossen.
Die Sudpfanne stand auf einer offenen Feuerstätte mit Kaminhaube.
Der Abzug erfolgte über einen
Außenschornstein. Die Öffnung in der Decke diente für die Schüttung des Malzes zur Ansetzung der Maische in dem Sudgefäß. Durch das frühere große
Tor in der Rückwand des Gebäudes wurde das Brauwasser angeliefert. Vom Innenhof gelangt man in die umfangreiche
Kelleranlage aus den 13./14. bis 16.Jh.. Die Beiden, in den Porphyrfels geschlagenen Kellertonnen
stammen aus der Zeit der Erstbebauung der Fischergasse 11. Die Luftschachtöffnungen dienten zur Be- und Entlüftung
der Keller. Die Sandstein- und Braukeller entstanden mit dem Neubau des Brauhauses um 1565. Die Keller dienten
als Gär- und Lagerkeller für das Bier.
Noch sichtbare Schüttöffnungen zum Sudhaus dienten dem Transport der Bierflüssigkeit in den Gärkeller. Die im
hinteren Braukeller sichtbare Treppe diente zum Abtransport der Bierfässer auf den Hinterhof.
Nach dieser sehr inhaltsreichen Besichtigungstour durch das "Wolff Giersings Brauerbe" fehlte
nur noch ein Bier gebraut nach einem Rezept aus jener Zeit. Auf Vorbestellung ist es aber
möglich, die heutigen "Torgisch Biere" in der Sudhalle zu verkosten.
Für die Bierfreunde, die das Braumuseum einmal besuchen wollen, hier die Öffnungszeiten:
täglich 10.00-18.00 Uhr, ab 01. November bis 31. März 10.00-17.00 Uhr.
Zusammengestellt und aufgeschrieben, Bernd Hoffmann, FBG, 15.11.04
Quellen: - "Wolff Giersigs Brauerbe" Braumuseum-Braugewölbe-Braukeller, Ein Rundgang zur
Hausgeschichte, Mai 2004, Stadt- und Kulturgeschichtliches Museum Torgau,
Torgauer Geschichtsverein e.V.
- Hausprospekt des Museums
- "Der Bierkenner", 9. Ausgabe, 01. April 2000
Wussten Sie schon
..., dass die Lange Uhren GmbH Glashütte das Grundstück der einstigen Müglitztal-Brauerei
(Glashütter Brauerei) gekauft haben, um hier eine neue Produktionsstätte aufzubauen.
..., dass das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig urteilte, das Hopfen, Malz, Wasser und Hefe
nicht mehr die einzigen Zutaten für deutsches Bier sein müssen. Das Land Brandenburg
muss damit der Klosterbrauerei Neuzelle erlauben, ein Bier als Bier in Deutschland zu
vermarkten, obwohl es nicht dem Gesetz von 1516 hergestellt wird.
..., dass die Mauritius-Brauerei Zwickau aus dem Verkauf des Jubiläumsbieres "100 Jahre
Automobilbau" dem Automobilmuseum "August Horch" einen Scheck in Höhe von 5151,75 €
übergeben konnte.
..., dass die Sternquellbrauerei Plauen die neue Biersorte "Stern Gold" auf den Markt gebracht
hat, damit werden jetzt sieben Sorten Bier in Plauen gebraut.
..., dass das Brauhaus am Waldschlößchen in Dresden ab 25. Februar 2005 seine Türen für
die Gäste wieder öffnete. Das Brauhaus wurde nach umfangreichen Erneuerungsarbeiten
durch die Dresdner Gastro-Kette von Thoralf Rank und Uwe Brüttig (u.a. Coselpalais,
Busmann´s Brazil, Ayers Rock) übernommen. Sie wollen das bewährte Brauhauskonzept
fortführen. Es sollen wieder selbstgebraute Biere und gutbürgerlich Küche angeboten
werden.
..., dass die ehemalige Schnitterbrauerei in Weisswasser ab März 2005 abgerissen wird.
..., dass die Radeberger Exportbierbrauerei in diesem Jahr das 100jährige Jubiläum anläßlich der
Verleihung des Titels "Tafelgetränk Sr. Majestät des Königs Friedrich August von Sachsen"
feiert( siehe hierzu auch den Beitrag im 14. Bierkenner).
DLG-Qualitätswettbewerb für Bier 2004/2005
Der 30. DLG-Qualitätswettbewerb für Bier fand in dem Prüfzeitraum August bis Dezember 2004 jeweils
als Institutsprüfung in der Versuchs- und Lehranstalt für Brauerei in Berlin und dem Forschungszentrum
Weihenstephan für Brau- und Lebensmittelqualität der TU München in Freising statt.
Es wurden 528 Biere aus 157 Brauereien unter der fachlichen Leitung von Herrn Dr. Fritz Jacob,
Weihenstephan, und Dr. Heinz-Michael Anger, Berlin, von jeweils 2 Prüfergruppen à 10 Sachverständigen
geprüft und bewertet.
Die Verteilung der Proben ist wie folgt: 359 untergärige Biere, 17 obergärige Biere, 136 hefehaltige
obergärige Biere und 16 Biermischgetränke.
Es wurden insgesamt 474 Biere (Prämierungsquote von 89,8%) prämiert, davon konnten 343
(65 %) mit dem Goldenen, 113 (21,4 %) mit dem Silbernen und 18 (3,4%) mit dem Bronzenen
DLG-Preis ausgezeichnet werden, 54 (10,2%) Biere wurden nicht prämiert.
18 Biere aus 7 sächsischen Brauereien konnten 2005 eine Auszeichnung erhalten, aus Mecklenburg-
Vorpommern waren es 8, aus Thüringen 4, aus Sachsen-Anhalt 5, aus Berlin 4 und
aus Brandenburg kein Bier.
Zu den sächsischen mit den DLG-Preisen ausgezeichneten Brauereien gehören:
| Brauerei | DLG-Preis |
| Schwerter Brauerei Wohlers KG, Meißen | 2 x Gold, 2 x Silber |
| Münch-Bräu Eibau GmbH, Eibau | 1 x Gold |
| Landskron Brauerei Görlitz GmbH | 2 x Gold |
| Stadtbrauerei Wittichenau E. Glaab GmbH | 2 x Gold |
| Sternquell-Brauerei GmbH, Plauen | 2 x Gold, 1 x Silber |
| Braustolz GmbH, Chemnitz | 2 x Gold |
| Glückauf Brauerei GmbH, Gersdorf | 4 x Gold |
Der Freundeskreis Brauereigeschichte Dresden/Ostsachsen e.V. gratuliert allen Preisträgern auf
das Herzlichste und wünscht weitere gute Qualitätsbiere.
Zusammengestellt von Werner Ehben aus Internet und Zuarbeit DLG Frankfurt, 15.01.05
" Reaktionen auf den Artikel - Ist unser Informationsheft noch zeitgemäß ? -
aus dem Informationsheft I/2005"
Spieglein, Spieglein ... ... ... ... ... ... ?
Die Veröffentlichungen des Vereins, wie Infoblatt, Bierkenner, Bierkenner-Extra oder auch die
ausstellungsbegleitenden Infoblätter, spiegeln die Arbeit des Vereins wieder.
Ich habe mir einmal die Mühe gemacht und nachvollzogen, wer von unseren Vereinsmitgliedern
an der Erarbeitung dieser Veröffentlichungen maßgeblich und aktiv beteiligt waren. Dabei
musste ich leider feststellen, dass es fast immer die gleichen Autoren sind, die an der Erarbeitung
dieser Beiträge mitwirken. Der größte Anteil fällt dabei auf die Pressewarte Bernd Hoffmann
und Werner Ehben.
Den beiden Redakteuren sollte an dieser Stelle noch einmal Danke gesagt werden, für die
viele Zeit, die sie für die Erarbeitung unserer Veröffentlichungen aufgewendet haben und für
die Qualität der Beiträge.
Leider findet man einige Vereinsmitglieder nicht unter den Schreibern, obwohl diese sicher
über viele Erfahrungen zum Sammeln und zur Brauereigeschichte verfügen müssten. Ihre
Kenntnisse an andere weiterzugeben wäre für unseren Verein eine echte Bereicherung. Wenn
diese Vereinsmitglieder nicht den Mut haben, selbst zu schreiben, so könnten sie sich doch mit
denjenigen Vereinsmitgliedern zusammentun, die Ideen und Gedanken schriftlich niederzulegen.
Die Veröffentlichungen des Vereins sollten die Erfahrungen und Meinungen aller
Vereinsmitglieder wiederspiegeln.
Also: Mut gefasst und losgeschrieben, dann läuft alles von allein.
Johannes Haufe, Mitglied des FBG, 15.01.05
" Alle Jahre wieder!" und das hoffentlich noch lange
Ein altes Sprichwort sagt: "Alle Jahre wieder kommt der Weihnachtsmann ..." Aber im Jahr
2004 war es ein bisschen anders. Wir konnten unser 20. Vereinsjubiläum im Februar gemeinsam
mit vielen Gästen feiern. Dabei wurde auf 20 Jahre Verein zurückgeblickt und das war nicht
nur ein Rückblick auf goldene Zeiten. Es gab immer wieder Rückschläge und viele Hürden
mussten besonders in "Wendezeiten" gemeistert werden, damit der Verein nicht zerbrach.
Am Anfang sagte ich: "Alle Jahre wieder ..." und wir hatten allen Grund, dem Weihnachtsmann
für ein Geschenk zu danken, dass in besonders schöner Weise an unser Jubiläum 2004 erinnert.
Damit meine ich natürlich den wunderschönen Glaskrug mit Zinndeckel. Ich denke doch im
Namen aller Mitglieder zu sprechen, wenn ich mich dafür beim Vorstand und bei unseren Sponsoren
recht herzlich bedanke.
Gleichzeitig möchte ich aber auch auf einen Artikel im Informationsblatt I/2005 auf Seite 6 eingehen,
der von unserem Vereinsvorsitzenden stammt. In allen bisherigen Ausgaben des Informationsblattes
konnten wir sehr interessante Informationen zum Thema Bier erfahren. Warum
sollte es aber damit fast vorbei sein? Jedes Vereinsmitglied kann doch mit irgendeinem Beitrag
mithelfen, ganz gleich ob es sich dabei um einen Brauereibesuch, ein Tauschtreffen oder
Erfahrungen und Kenntnisse zum Thema Bier handelt.
Das Informationsblatt muß weiterbestehen!
Ich denke doch, dass die Kritik im Heft I/2005 allen Mitgliedern zu denken geben sollte.
Siegfried Kneschke, Gründungsmitglied des FBG, 10.01.05
Sammeln macht Spaß und vertreibt die lange Weile!
Weshalb sammle ich eigentlich? Diese Frage haben mir schon viele gestellt, ist aber ganz
einfach zu beantworten. Ich sammle, weil es mir Spaß macht, mir meine freie Zeit ausfüllt und
mich dabei noch weiter bilde.
Jeder Gegenstand hat doch seine Vorgeschichte. Ganz gleich, ob es alte Autos, alte Möbelstücke
oder ganz einfach Brauerei-Werbemittel sind, die gesammelt werden. Für jeden
Gegenstand, den ich sammle kann ich mich kundig machen, ob bei Sammlerfreunden,
in einschlägiger Literatur oder auch im Internet.
Es gibt auch für verschiedene Sammelgebiete Kataloge, die entsprechend Auskunft geben.
Ich habe mich für das Sammeln von Kronenkorken und dabei speziell von Biersorten entschieden.
Leider gibt es dafür wenig Literatur.
Der Kronenkorken-Katalog vom "FvB e.V." ist leider nicht auf dem neuesten Stand. Auch nicht
jeder Kronenkorken trägt die Aufschrift der jeweiligen Brauerei. Die Sammler von Bier-Etiketten
oder Bierdeckeln haben es dabei wesentlich leichter, denn auf den Etiketten bzw. Bierdeckeln
ist meistens die Brauerei aufgedruckt.
Ich muss mich schon bei Sammlerfreunden oder im Internet kundig machen, um herauszufinden,
zu welcher Brauerei der Kronenkorken gehört.
Das "Kronenkorkenforum" im Internet hat mir schon oft dabei geholfen. Von meinen derzeit
8785 Kronenkorken sind nur 5 Stück, von denen ich die Herkunft noch nicht ermitteln konnte.
Auch der Atlas hat mir schon geholfen oder ein Brauereiverzeichnis. Aber gerade das Suchen
ist das Interessante daran.
Mich interessiert bei jedem Kronenkorken, aus welcher Brauerei, aus welchem Land oder aus
welchem Staat dieser kommt.
Leider ist nicht in jedem Fall die Biersorte erkennbar. Auch nicht, wenn das Bier als Lohnsud in einer anderen Brauerei gebraut wurde.
Natürlich ergänze ich auch laufend meinen Katalog, um auch anderen Sammlerfreunden
zu helfen, ihre unbekannten KK zu bestimmen.
Nicht jeder Kronenkorken ist so erhalten, dass ich ihn in meine Sammlung
aufnehmen kann. Durch das Entfernen von der Flasche wird er mitunter auch verbogen, da
muss die Zange oder der Hammer schon einmal her, um ihn wieder in die richtige Form zu
bringen.
Ich würde mich freuen, wenn auch andere Sammlerfreunde ihre Erfahrungen beim Sammeln
auf ihrem Gebiet einmal darlegen würden, sie helfen damit anderen Sammlern.
Zum Schluss noch eine kleine Sammlerhilfe für alle Kronenkorkensammler als Ergänzung zu
ihrem Kronenkorken-Katalog (siehe Rückseite).
Johannes Haufe, Mitglied im FBG, 10.01.05
Die zum Zeitpunkt bekannten Brauereifeste 2005 und andere Veranstaltungen
- Münch-Bräu Eibau GmbH, Eibau
30. April - 01. Mai 2005, Brauereifest
- Glückauf-Brauerei GmbH, Gersdorf
03. - 04. Juni 2005, 125 Jahre Glückauf-Brauerei
- Radeberger Exportbierbrauerei GmbH, Radeberg
04. - 05. Juni 2005, Brauereifest
- Einsiedler Brauhaus GmbH, Chemnitz-Einsiedel
17. - 19. Juni 2005, Brauereifest
- Vereinsbrauerei Apolda GmbH, Apolda
25. Juni 2005, 4. Apoldaer Biersommer
- Freiberger Brauhaus AG
12. - 14. August 2005, Brauereifest
Quellen: Informationen der Brauereien und Presseberichte
Aktuelle Vereinstermine 1. Halbjahr 2005
| 23. April 2005 | 8 Uhr | Tauschtreffen des FBG mit Unterstützung der Feldschlösschen AG,
19. Dresdner Tauschtreffen für Brauereiwerbemittel,
14. Treffen gemeinsam mit der Feldschlösschen AG,
D - 01189 Dresden, Cunnersdorfer Str. 25 Zufahrt über Achtbeeteweg Tischbestellungen sind bis spätestens 18.04.2005 an unseren Org.-Leiter Steffen William, Leisniger Str. 39, 01127 Dresden, Tel./Fax (0351) 8488334 oder (0170) 2043111 bzw. per email an fa.willy@t-online.de zu richten.
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| 13. Mai 2005 | 17 Uhr | Vereinstreffen |
| 18. Juni 2005 | 10.30 Uhr | Vereinstreffen in Radeberg, Voranmeldung erforderlich |
| 29. Juli 2005 | 17 Uhr | Vereinstreffen |
| 03. Sept. 2005 | | Absicherung der Veranstaltung zum 1. Brauereifest in
der Feldschlößchen AG Dresden-Coschütz
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Die Vereinstreffen finden (soweit nichts anderes ausgewiesen) im "Schillergarten" (1. Etage),
Schillerplatz 9 in 01309 Dresden statt. Er befindet sich in Dresden Blasewitz an der Loschwitzer
Brücke (Blaues Wunder).
Aktuelle Termine von Tauschtreffen
| 19. März 2005 | D- 59065 Hamm | FvB - Tauschtreffen |
23. April 2005 D- 01189 Dresden
19. Dresdner Tauschtreffen des Freundeskreis Brauereigeschichte Dresden/Ostsachsen e.V.
von 8.00 - 13.00 Uhr
Schirmherrschaft: Feldschlösschen AG
Ort: 01189 Dresden, Cunnersdorfer Str. 25
Neu: Zu erreichen auch über die Autobahn Richtung Prag ASt Dresden-Südvorstadt
Weitere Informationen sind in der Einladung, im Internet (www.fbg-dresden-ostsachsen.de)
und in der Ankündigung unserer Vereinstermine 1. Halbjahr 2005 ersichtlich.
| 23. April 2005 | D- 96155 Buttenheim | IBV - Tauschtreffen |
| 07. Mai 2005 | D- 67547 Worms | FvB - Tauschtreffen |
| 21. Mai 2005 | D- 94501 Aldersbach | FvB - Tauschtreffen |
| 21. Mai 2005 | D- 19303 Vielank | IBV - Tauschtreffen |
| 28. Mai 2005 | D- 58511 Lüdenscheid | IBV - Tauschtreffen |
| 04. Juni 2005 | Diekirch (Luxemburg) | FvB - Europa-Tauschtreffen |
| 11. Juni 2005 | D- 72818 Trochtelfingen | IBV - Tauschtreffen |
| 25. Juni 2005 | D- 88353 Kißlegg (Düren) | FvB - Tauschtreffen |
| 23. Juli 2005 | D- 88427 Bad Schussenried | FvB - Tauschtreffen |
| 05. - 07. August 2005 | D- 10243 Berlin | Tauschtreffen anläßlich der Berliner Biermeile |
Für Termine und Vollständigkeit wird keine Garantie übernommen, wir sind aber für Termine und Hinweise jeglicher Art dankbar.
Informationen von IBV, FvB und Vereinsmitgliedern.
Zusammengestellt von: Bernd Hoffmann, 01689 Weinböhla, Friedensstr. 11
Werner Ehben, 01139 Dresden, Schwindstr. 6
Mitglieder des Freundeskreis Brauereigeschichte Dresden/Ostsachsen e.V., 01187 Dresden
Nachdruck - auch auszugsweise - nur mit Genehmigung des Herausgeber
Redaktionsschluss für die Ausgabe III/2005 ist der 01. Mai 2005.
III. Rückseite:
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