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I. Deckblatt:
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Informationsblatt
für Mitglieder und Partner des
Freundeskreises Brauereigeschichte Dresden/Ostsachsen e. V.
Ausgabe IV / 2005

Erarbeitet und herausgegeben von Mitgliedern des
Freundeskreises Brauereigeschichte Dresden/Ostsachsen e. V.
Internet: www.fbg-dresden-ostsachsen.de
9. Jahrgang / erscheint vierteljährlich
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II. Inhalt
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Ausstellung zum Brauereifest und Jubiläum in Radeberg am 04. und 05. Juni 2005
Das diesjährige Brauereifest in Radeberg stand ganz im Zeichen der Verleihung des Titels
„Tafelgetränk Sr. Majestät des Königs Friedrich August von Sachsen“ vor 100 Jahren.
Der FBG konnte diese Gelegenheit nutzen mit einer „kleinen“ Ausstellung über die Radeberger
Exportbierbrauerei im Sudhaus der Brauerei diesen Anlass zu würdigen. Auf mehreren Tafeln
wurden Etiketten der Brauerei gezeigt. Unsere Vereinsinfoblätter, sowie Bierdeckel und
Etiketten lagen zur kostenlosen Mitnahme aus.
Ab 10.00 Uhr ging es dann bei brütender Hitze im Sudhaus los. Die ersten Besucher kamen.
Da jeder selbständig seinen Rundgang gestalten konnte - dies war auch gut so – blieben viele
an der Ausstellung stehen. Somit kam man mit einigen Besuchern ins Gespräch oder konnte
Fachsimpeln über das Sammeln.
So hörte man z.B. von den Gästen:
„Das Etikett kenne ich, das Bier hat Opa immer getrunken.“
„Das Bier gab es zu Weihnachten oder im Delikat.“
„Da hat sich die ganze Familie angestellt, um ein paar Flaschen mehr zu haben.“
Es waren aber auch viele Etiketten unbekannt. Zum Beispiel kam ein Brauereimitarbeiter und
fragte, wo wir denn das Haustrunketikett ausgegraben hätten. Er wäre 35 Jahre in der Brauerei
und kenne dieses Etikett nicht. Viele Mitarbeiter wurden daraufhin angesprochen mit dem
Ergebnis, sie kannten es auch nicht. Letztendlich konnte ein Mitarbeiter mit 45 jähriger
Betriebserfahrung sagen, daß das Haustrunketikett nie auf eine Flasche gelangte.
Herr Hiller sagte uns aber danach, daß das Etikett doch auf einigen Flaschen war. Was nun?
Da wir zur Ausstellung mehr als 3 Personen waren, konnte man sich abwechseln und selber
über das Festgelände schlendern, sowie Bier und Bratwurst (o.ä.) holen. Es bestand aber auch
die Möglichkeit sich mit König Friedrich August III. (man sieht ihm seine 140 Jahre nicht an)
fotografieren lassen.
Bierkutscher Ernst gab Einblicke
in die Welt des Bieres
und weiht Teilnehmer in die
Kunst des Bierausschankes ein.
Wer noch genug Kraft hatte,
konnte auch den zehn mal
zehn mal zehn Meter großen
Hochseilgarten ausprobieren.
Viele Besucher unserer Ausstellung
sagten auch, sie hätten
noch einiges über Radeberg
zu Hause. Sie nahmen
diesbezüglich unsere Vereinsadresse
mit.
Mal sehen, was daraus wird.
Teilweise schüttelten auch
einige den Kopf oder lachten, als das Gespräch auf das Sammeln kam. Andere waren aber
auch überrascht, was alles gesammelt wird. Wir konnten nur immer wieder sagen, daß das
Sammeln von Brauereiwerbemitteln das eine ist, uns aber vom Verein die Aufarbeitung
sächsischer Brauereigeschichte am Herzen liegt.
Die ausgelegten Etiketten und Bierdeckel waren jedenfalls schnell vergriffen.
Alles in allem war es ein schöner Tag für uns, hoffentlich auch für die Besucher, wir waren
trotzdem froh, als 17.45 Uhr die Türen des Sudhauses geschlossen wurden.
Jens & Andrea Rothe, FBG, 20.06.2005
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Jüngstes „Kind“ hat zwei Väter, eine Betrachtung zum neuen Torgauer Bier
(Etikette siehe Titelseite)
Das neue Premiumbier hat gleich zwei Väter. Die Idee dazu stammt von Brauhaus-Geschäftsführer
Uwe Latzel. Umgesetzt hat sie der Braumeister und Technische Leiter Oliver J. Kurth. Er
garantiert mit seiner Unterschrift auf jedem Etikett persönlich für die hohe Qualität des Produktes.
„Ich bin mir sicher, es wird die Liebe auf den ersten Griff."
„Um unseren Markenauftritt noch attraktiver zu gestalten, haben wir es um das neue Premium
Pilsner bereichert “, äußerte sich Uwe Latzel. Es wird in Flaschen mit der modernen Longneck-
Form abgefüllt und davon befinden sich 20 Stück in einem eigens dafür geschaffenen lackschwarzen
Kasten. Der trägt den Torgauer Schild mit dem roten T, das symbolisch die Torgauer
Biertradition schützt und verteidigt.
Mit einem pilsüblichen Alkoholgehalt von 4,9 Prozent und einem Bitterwert von 28 wird
das Torgauer Pilsner sowohl dem regionalen Trinkgeschmack als auch dem Zeitgeist
gerecht.
Kurz gesagt – es ist ein Bier, das sowohl bei jungen Leuten als auch bei gestandenen
Bierliebhabern sehr schnell Freunde finden wird.
Schließlich kommen nur Hopfen aus den renommiertesten Anbaugebieten wie der Hallertau
oder Spalt, Malz aus Sachsen und bestes Wasser aus der Region beim Brauen zum Einsatz.
Und das schmeckt der Kenner!
Quelle: Internet der Neuen Torgauer Brauhaus GmbH, 03.08.2005
Deutsche Braustätten von 1998 bis 2004
Die Zahlen für 2001 bis 2003 wurden nachkorrigiert.
Quelle: Quelle: Deutscher Brauer-Bund, Bonn, Stand: 28.02.2005
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Ein Besuch der Brauerei Reblitz in Nedensdorf
In diesem Jahr zog es mich wieder ins Frankenland, nach Staffelstein. Für diesen Urlaub hatte
ich mir vorgenommen, mich mit der einen oder andere Brauerei näher zu beschäftigen und
diese auch einmal in Sachsen bekannt zu
machen.
Diesmal sollte es die Brauerei Reblitz in Nedensdorf
sein, mit der ich bei vorangegangenen
Besuchen schon angenehme Erfahrungen gemacht
habe. Bisher war es mir aber noch nicht
gelungen, einen Blick in die Brauerei zu werfen.
Aus eigener Erfahrung kann ich aber sehr gut
beurteilen, dass das selbstgebraute dunkle
Landbier hervorragend schmeckt. Die besondere
Spezialität des Brauerei-Gasthofes ist die
knusprige Pfefferhaxe, die ich bisher noch nirgendwo
besser erlebt habe. Allein der Gedanke
daran lässt mir noch heute das Wasser im
Munde zusammenlaufen. Nun aber weiter zum
Bier.
Nach 2 Anläufen war es mir dann gelungen mit
Reinhold Reblitz, dem Braumeister und Eigentümer
der Brauerei, einen Besichtigungstermin
zu bekommen. Endlich konnte ich einmal einen
Blick in die kleine aber feine Familienbrauerei
werfen. Die Brauerei ist nach modernsten
Gesichtspunkten ausgestattet. In den 90er
Jahren des vergangenen Jahrhunderts wurde
sie komplett rekonstruiert. Nur wenige Relikte
aus vergangenen Zeiten lassen noch erahnen,
wie die alte Brauerei einmal ausgesehen haben könnte. Interessenten können sich aber im
Untergeschoß des Brauereigasthofes eine Fotoserie zur Rekonstruktion des Brauhauses
ansehen.
Die Brauerei hat jetzt einen jährlichen Bierausstoß
von ca. 350 Hektolitern und ist damit aber
gleichzeitig an der Kapazitätsgrenze angelangt.
Das gebraute Bier muß aber erst einmal verkauft
werden, denn es wird nur im eigenen
Brauereigasthof ausgeschenkt. Bei Bedarf
kann der Bierfreund sein Bier aber noch im 1-
und 2-Liter-Siphon oder im 5-Liter Partyfäßchen
mitnehmen. Für den Etikettensammler wird
allerdings interessant sein, dass die Siphons
noch immer mit Originaletiketten aus den 60er
Jahren des vergangenen Jahrhunderts beklebt
werden. Und das macht Reinhold Reblitz auch
einmal höchstpersönlich.
Im Normalfall werden, verteilt über das Jahr, 3
Sorten Bier gebraut: Dunkles Landbier, Helles
Hefeweizen und Heller Reblitz-Bock. In diesem
Jahr gab es allerdings noch zusätzlich ein Festbier,
denn die Brauerei feiert ihr 200. Gründungsjubiläum.
Aus diesem Anlaß fand am 20.
und 21.08.2005 ein Brauereifest statt, zu dem
alle Freunde des Nedensdorfer Bieres herzlich eingeladen waren. Anläßlich des Brauereijubiläums wurden 2 Sonderkrüge herausgegeben,
die im Brauereigasthof erworben werden können.
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Für Besucher des Brauerei-Gasthofes sei noch folgender Hinweis gestattet: Der Gasthof ist von
Dienstag bis Freitag ab 16°° Uhr, Sonnabend ab 15°° Uhr und Sonntag ab 10°° Uhr geöffnet.
Da erwartet jeden Liebhaber
der fränkischen Küche
und Freund deftiger Biere
eine angenehme und
freundliche Bedienung.
Vielleicht gelingt es auch
dem einen oder anderen
Bierliebhaber mit Reinhold
Reblitz ins Gespräch zu
kommen.
Der Versuch lohnt sich auf
jeden Fall, denn er ist ein
angenehmer Gesprächspartner
und hervorragender
Kenner der Materie.
Dem Sammler sei noch
folgender Tip gegeben:
Neben den beschriebenen
Siphons und dem Partyfässchen können noch diverse Bierkrüge und Gläser erworben werden.
Selbstverständlich gibt es auch Bierdeckel. Es dürfte allerdings etwas schwer fallen, an das
einzige Etikett heranzukommen. Ich glaube aber, dass es etwas
Besonderes bleiben sollte, dass nicht jeder Sammler hat.
Rolf Kluttig, FBG, 30.07.2005
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Die Feldschlösschen-Pressewanderung 2005
Die alljährlich stattfindende Feldschlösschen-Pressewanderung hatte diesmal recht wenig mit
Wanderung oder aktiver Bewegung zu tun. Dafür warteten aber einige Herausforderungen auf
die Vertreter von Presse und Fernsehen sowie andere geladene Gäste.
Wie üblich wurden die Teilnehmer der Veranstaltung über das Ziel des Abends im Unklaren
gelassen. Diesmal sollte
es anders als üblich
werden. Mehr Anmut und
Grazie, mehr Kraft und
Urtümlichkeit, mehr Exotik
und Geheimnis sollten
dem Abend seine Prägung
geben.
Im Bus zum Veranstaltungsort
wurde dann das
Geheimnis gelüftet: Die
Fahrt ging zum Dresdner
Zoo. Es sollte aber ein
Zoobesuch der besonderen
Art werden, denn
wilde und exotisch anmutende
Tiere warteten
bereits auf ihr Abendbrot.
In Anbetracht dieser Vorstellungen
war es einigen Teilnehmern doch nicht ganz egal, als ihnen eine Riesenschlange
um den Hals gelegt wurde. Zum Glück war die Riesenschlange aber nur ca. 2 m lang und
bereits satt. Damit sie aber auch etwas von dem Abend hatte, nutzte sie die sich bietende
Gelegenheit und angelte erfolgreich mit ihrem Schwanz nach der Handtasche einer unachtsamen
Journalistin. Mit viel Überredungskunst konnte ihr die Beute wieder abgenommen werden.
Neben der Bekanntschaft mit Geckos ging es dann mitten unter die Elefanten. Aus unmittelbarer
Nähe konnte mit den
Dickhäutern Bekanntschaft
gemacht werden. Nach
eigenhändiger Fütterung
der Elefanten mit allerlei
Leckereien, konnten diese
auch einmal angefasst
werden. Es war schon beeindruckend
was für eine
raue und borstige Haut
Elefanten haben.
Bei allen angenehmen
Erlebnissen während der
kleinen Zoo-Safari gab es
leider einen Wermutstropfen.
Ein Wolkenbruch
störte das anschließende
gemütliche Beisammensein,
zu dem Herr Hahn, Vorstand der Feldschlösschen AG, geladen hatte. Ein Ausweich war
aber schnell gefunden, so das der Abend zwar sehr warm aber in angenehmer Atmosphäre
ausklingen konnte.
Rolf Kluttig, FBG, 01.08.2005
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Dresdner Herbst
vom 28.10. – 31.10.2005
in den Dresdner Messehallen
Sie gehört zur Dresdner Messetradition: die Verbrauchermesse „Dresdner Herbst“. Für viele
Familien ein fixer Programmpunkt im persönlichen Veranstaltungskalender, bietet sie durch die
Kombination der „LebensArt“, der „Hobbyschau“ und der Handwerksmesse „meisterhaft“ Ideen,
Unterhaltung und Spaß für die ganze Familie.
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In diesem Jahr bietet sich unserem Verein zum ersten Mal die Möglichkeit, an der „Hobbyschau
Dresden 2005“ im Rahmen der Verbrauchermesse „Dresdner Herbst“ in den Messehallen des
Dresdner Ostrageheges teilzunehmen.
An den 4 Tagen der Hobbyschau wird auf 6 beidseitig gestalteten Ausstellungstafeln unsere
diesjährige Leitausstellung „Historische Bieretiketten sächsischer Brauereien“ zu sehen sein.
Damit soll den Besuchern ein kleiner Einblick in den Themenkomplex „Das Bieretikett und
seine Bedeutung als Geschichtsbeleg“ vermittelt werden.
Kaum jemand kann sich vorstellen, was ein Verein unserer Sparte außer Sammeln noch
machen kann. Darum präsentiert sich der Verein neben der Ausstellung mit seinen regelmäßig
erscheinenden Druckschriften und einem ausstellungsbegleitenden Informationsblatt. Mit Hilfe
der ebenfalls ausgestellten Vereinschronik kann sich jeder Besucher ein Bild über die Arbeit
unseres Vereins machen.
Selbstverständlich werden auch die üblichen Sammelhilfen an Etiketten, Deckeln, Pilsdeckchen
und Kronenkorken den Interessenten zur Verfügung stehen.
Vielleicht gelingt es uns auf diesem Wege weitere Quellen zur Erforschung der Dresdner und
sächsischen Brauereigeschichte zu erschließen.
Rolf Kluttig, FBG, 01.08.2005
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Das Kloster Kreuzberg in der Rhön
Im August des vergangenen Jahres zog es mich nach Bischofsheim, um das nahegelegene
Kloster Kreuzberg und natürlich auch die Klosterbrauerei zu besuchen.
Das Kloster Kreuzberg steht in der landschaftlich reizvollen Rhön auf dem 928 m hohen Kreuzberg.
Von seinem
Gipfel eröffnet sich der
Rundblick weit in das
fränkische Land, die
Hessische Rhön, den
Thüringer Wald und
den Spessart.
Im Jahre 1731 wurde
dem Kloster eine Brauerei
angegliedert.
Durch laufende Investitionen
konnte eine
Stilllegung des Betriebes
verhindert werden.
So wurde der letzte
große Umbau 2001/02
mit der Erneuerung der
Lagerkeller und der
Kühlanlagen weitestgehend
abgeschlossen.
Wir hatten uns für eine Brauereiführung angemeldet
Der jetzige Braumeister Ulrich Knebl hat viel von seinem Vater gelernt. Ludwig Knebl war jahrzehntelang
Braumeister in der Klosterbrauerei. Er hat sich schon immer für das Brauwesen
interessiert und hat nun seit 1997 die Klosterbrauerei
als Braumeister übernommen. Bei
seinem Rundgang ging er immer wieder auf
die stetige Rekonstruktion der Brauerei ein.
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Er wies aber auch auf eine Kuriosität hin, welche doch zum Nachdenken Anlass gibt und
erzählte uns folgendes:
„Eine Frau hatte einen leeren Bierkrug in der
Hand und übergab ihn mir mit den Worten:
Mein Mann hat diesen Bierkrug in den 60er
Jahren von einem Besuch der Klosterschenke
mitgenommen. Er ist inzwischen verstorben.
Ich bringe ihnen diesen Bierkrug wieder
zurück.“
Es ist der einzige der aus dieser Zeit übriggeblieben
ist und wurde in die brauereieigene
Sammlung (siehe Foto) aufgenommen, sagte
uns der Braumeister.
Es kann wirklich gesagt werden, „das Bier und
seine Nebenwirkungen“, oder es kommt vieles
im Laufe der Zeit zu seinen Eigentümer
zurück.
Von 1973 steigerte sich die jährliche Bierproduktion
von 2000 hl auf 8500 hl im Jahr 2005.
Angeboten wird Dunkel, Pils, Helles Hefe-Weizen
und zur Weihnachtszeit ein Weihnachts-
Bock , alles unfiltriert.
Nur auf Bestellung wird abgefüllt, so ist das
Bier immer frisch. Das Bier wird in 2 - 5 Liter
Flaschen, sowie in 5 - 50 Liter Fässer abgefüllt.
Wer einmal nach Kreuzberg kommt, sollte Zeit
mitbringen, oder besser gleich im Kloster übernachten,
um das vorzügliche Bier in gemütlicher
Atmosphäre zu probieren.
Als Werbematerialien gibt es Biedeckel, Aufkleber und Krüge.
Werner Ehben, FBG, 04.08.2005
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Welche Brauerei braute einmal das Spitzhofer-Bräu?
In der 11. Ausgabe der Zeitschrift „Der Bierkenner“ vom 6. April 2002 erschien ein Beitrag von
Vfd. Rolf Frenzel, „„Der Bierkenner“ stellt die historische Betrachtung zum Spitzhofer-Bräu vor“.
In diesem Beitrag schreibt Vfd. Rolf Frenzel u.a., dass es keine Spitzhofer-Brauerei gegeben
hat. Der Name erscheint in keinem einschlägigen Brauereiverzeichnis.
Wer hat das Bier nun einmal gebraut?
Wie er weiter ausführt ist der Spitzhofer Bierdeckel, ein hauseigener Bierdeckel des Hamburger
Büffet in Dresden, Seestraße.
Vor einigen Wochen kaufte ich mir das Buch „Oberlausitzer Brauereikultur“ von Peter Blath.
Ein ausgezeichnetes Buch mit vielen
historisch wertvollen Dokumenten
über einige Brauereien in der Oberlausitz.
Im Artikel „Wittichenau – Von
der Braukommune zur Stadtbrauerei“
sind einige Anzeigen der Brauerei
aus Zeitungen wiedergegeben.
Die Kircher-Brauerei in Wittichenau
empfahl in einiger dieser Anzeigen
ihre erstklassischen Produkte Kircher-
Hell, Kircher-Spezial-Gold u.a..
Das Interessanteste an dieser Anzeige
war aber, sie werben auch für das
Spitzhofer-Bräu aus ihrer Brauerei,
mit der Bemerkung „alleiniger
Ausschank im Hamburger Büfett, Dresden“. Diese Anzeige belegt uns, dass das Spitzhofer-
Bier bei Kircher in Wittichenau gebraut worden ist. Auf der Anzeige ist ein Datum vermerkt,
W.W.1.4.1936.
Vfd. Rolf Frenzel schreibt noch in seinem Artikel über Spitzhofer, „Das Bier soll von der Brauerei in
Bretnig gebraut worden sein“.
Heute wissen wir nun genau, dass das Bier bei Kircher in Wittichenau gebraut wurde.
Daraus ergibt sich nun eine weitere Frage, ist das Bier nur bei Kirchner gebraut worden oder
auch in einer anderen Brauerei.
Ich möchte Herrn Peter Blath danken, dass er gerade diese Anzeige der Kircher-Brauerei für
das Buch ausgewählt hat. Haben wir doch dadurch neue Erkenntnisse zum Spitzhofer-Bräu
gewonnen.
Aufgeschrieben Bernd Hoffmann, FBG, 08.07.05
Die zum Zeitpunkt bekannten Brauereifeste 2005 und andere Veranstaltungen
- Brauerei Rechenberg Private Traditionsbrauerei Meyer OHG
09. - 11. September 2005, 9. Brauerei- und Burgfest, mit Beteiligung des FBG
- Stadtbrauerei Wittichenau E. Glaab GmbH
23. - 25. September 2005, Brauereifest
- Altenburger Brauerei GmbH
02. Oktober 2005, Brauereifest
- Dresdner Herbst, Messegelände
28. - 31. Oktober 2005
"Hobbyschau", mit Beteiligung des FBG
Quellen: Informationen der Brauereien und Presseberichte
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Aktuelle Vereinstermine 1. Halbjahr 2005
| 15. Oktober 2005 | 11 Uhr | Brauereiveranstaltung im Ball & Brauhaus Watzke
Voranmeldung erforderlich |
| 11. November 2005 | 17 Uhr | Außerordentliche Mitgliederversammlung (nur für Vereinsmitglieder) |
| 10. Dezember 2005 | 17 Uhr | Jahresabschlussveranstaltung im Schillergarten
Voranmeldung erforderlich |
Die Vereinstreffen finden (soweit nichts anderes ausgewiesen) im "Schillergarten" (1. Etage),
Schillerplatz 9 in 01309 Dresden statt. Er befindet sich in Dresden Blasewitz an der Loschwitzer
Brücke (Blaues Wunder).
Aktuelle Termine von Tauschtreffen
| 10. September 2005 | D- 99510 Apolda | OBSSC / IBV - Tauschtreffen |
| 10. September 2005 | SK- Bratislava | Tauschtreffen, Rest. Maydan |
| 10. September 2005 | A- 5121 Ernsting | 1.ÖBSC/ IBV - Tauschtreffen |
| 16. - 18. September 2005 | D- 66606 St. Wendel | FvB - Tauschtreffen, Verleihung des Goldenen Bierdukaten |
| 01. Oktober 2005 | CZ- Praha | Tauschtreffen, Mensa Oblatalova Ulica KSPS |
| 15. Oktober 2005 | D- 83104 Tuntenhausen - Maxlrain | IBV - Tauschtreffen |
| 05. November 2005 | D- 06333 Hettstedt | IBV - Tauschtreffen |
| 26. November 2005 | D- 74906 Bad Rappenau | FvB - Tauschtreffen |
Für Termine und Vollständigkeit wird keine Garantie übernommen, wir sind aber für Termine und Hinweise jeglicher Art dankbar.
Informationen von IBV, FvB und Vereinsmitgliedern.
Zusammengestellt von: Bernd Hoffmann, 01689 Weinböhla, Friedensstr. 11
Werner Ehben, 01139 Dresden, Schwindstr. 6
Mitglieder des Freundeskreis Brauereigeschichte Dresden/Ostsachsen e.V., 01187 Dresden
Nachdruck - auch auszugsweise - nur mit Genehmigung des Herausgeber
Redaktionsschluss für die Ausgabe I/2006 ist der 01. November 2005.
III. Rückseite:
Impressionen vom Brauereifest Radeberg 2005

Fachmännische Betrachtung der Ausstellung durch die Vereinsmitglieder

Bierkutscher Ernst bei seiner Kurz- Zapferschulung
 König Friedrich August III. |
 Der Zapferlehrling |
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